Aktuelles

          • Domino Parcours der 7. Klassen

          • Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen bearbeiteten durch Sägen, Feilen, Schleifen und Bohren Holzleisten für ihr ganz persönliches Domino-Set. Vom ersten Sägeschnitt bis zur individuellen Gestaltung der Spielsteine war viel handwerkliches Geschick gefragt.

            Doch das eigentliche Highlight folgte nach der Fertigstellung. Was nützt ein einzelnes Domino-Spiel, wenn man gemeinsam Großes erreichen kann? Die Schülerinnen und Schüler beschlossen ihre Einzelwerke zu einem großen Domino-Parcours mit Hindernissen zusammenzuführen.

            Dabei war echtes Teamwork gefragt! Jeder einzelne Stein musste präzise platziert werden – denn hier galt das Motto: „Wenn ein Stein fällt, fallen alle.“ Die Herausforderung, die gesamte Strecke fehlerfrei aufzubauen, schweißte die Klassen zusammen und erforderte höchste Konzentration.

            Mit viel Geduld und gemeinsamer Anstrengung klappte der Aufbau – und der Moment, in dem die Kettenreaktion startete, war für alle ein voller Erfolg!

            Ein großes Lob an alle Beteiligten für die tolle handwerkliche Leistung im Fach Technik und den starken Zusammenhalt.

          • Wo Kunst, Garten und Küche zusammenfinden

          • GartenKost führte die Schülerinnen und Schüler vom Beet über die Küche bis zur Kunst – und schließlich an einen gemeinsamen Tisch.

            Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler der Erlöser Mittelschule Bamberg haben im Projekt „GartenKost“ über viele Monate hinweg gesät, geerntet, gekocht, gestaltet und beobachtet. Beim gemeinsamen Abschluss des im Rahmen des MitMachKlima-Programms geförderten Projektes wurde eindrucksvoll sichtbar, wie eng Nachhaltigkeit, Ernährungsbildung, Kunst und Gemeinschaft miteinander verbunden sein können.

            Die neue Schulleiterin der Erlöser Mittelschule Bamberg, Elke Barth, konnte gemeinsam mit Projektinitiatorin und Fachoberlehrerin Judith Sander zahlreiche Gäste zur Abschlussveranstaltung begrüßen. Zu den Ehrengästen der Vormittagsveranstaltung zählten der Zweite Bürgermeister der Stadt Bamberg, Jonas Glüsenkamp, die Schulrätin Anette Mohnlein, der Zweite Vorsitzende des Bürgervereins Bamberg-Ost, Heinz Kuntke, sowie die Künstlerin Karin Bergdolt. Darüber hinaus nahmen weitere geladene Gäste, Unterstützerinnen und Unterstützer des Projektes sowie Mitglieder der Schulfamilie an der Veranstaltung teil.

            Bemerkenswert war dabei, dass sich die Gäste nicht auf die Rolle der Beobachtenden beschränkten. Sie kochten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, tauschten Erfahrungen aus und wurden Teil eines lebendigen Miteinanders. Die Jugendlichen begegneten den Gästen als Gastgeberinnen und Gastgeber, als Erklärende und Mitgestaltende. Es entstand eine Atmosphäre, die von Offenheit, Wertschätzung und gegenseitigem Interesse geprägt war.

            Die für die Gerichte verwendeten Zutaten stammten zum großen Teil aus dem schuleigenen Garten. Dessen Entstehung und kontinuierliche Bewirtschaftung gehen maßgeblich auf das langjährige Engagement von Fachoberlehrerin Judith Sander zurück. Der Garten ist dabei weit mehr als ein Ort des Anbaus. Er hat sich zu einem lebendigen Lernraum entwickelt, in dem Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen, Natur erfahren und den Wert von Lebensmitteln unmittelbar erleben können.

            Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler waren an „GartenKost“ beteiligt. Im Fachunterricht Ernährung und Soziales entwickelten sie gemeinsam mit Judith Sander eigene Rezepte, erprobten diese in der Schulküche und setzten sich intensiv mit nachhaltiger Ernährung, regionalen Lebensmitteln und deren Wertschätzung auseinander. Die Lebensmittel durchliefen dabei den gesamten Weg – vom Beet über die Küche bis auf den gemeinsamen Tisch.

            Eine besondere Stärke des Projektes liegt in der außergewöhnlichen Verbindung von Ernährung und Kunst. Zu jedem im Unterricht entwickelten Rezept fand die Künstlerin Karin Bergdolt eine eigene künstlerische Aufgabenstellung. Die Schülerinnen und Schüler wurden eingeladen, Lebensmittel, Pflanzen und Natur mit anderen Augen wahrzunehmen und ihre Beobachtungen gestalterisch umzusetzen.

            Dabei arbeiteten die Jugendlichen in unterschiedlichsten künstlerischen Techniken. Sie zeichneten und malten, fertigten Linolschnitte an, schnitzten und setzten sich intensiv mit Formen, Farben und Strukturen auseinander. Das genaue Hinsehen und das tiefe Beobachten wurden dabei ebenso wichtig wie das praktische Arbeiten. Die Kunst eröffnete neue Perspektiven auf die Welt der Lebensmittel und machte deutlich, dass Genuss, Wahrnehmung und Kreativität eng miteinander verbunden sind.

            So entstanden zwei kreative Prozesse, die sich gegenseitig bereicherten: Das Kochen wurde zum Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung, die Kunst wiederum eröffnete neue Zugänge zu Ernährung, Natur und Nachhaltigkeit.

            Aus dieser Zusammenarbeit entstand ein beeindruckendes Magazin, in dem die entwickelten Rezepte und die entstandenen Kunstwerke ineinanderfließen. Bilder und Texte, Farben und Aromen, Gestaltung und Genuss treten dabei in einen lebendigen Dialog. Das Magazin dokumentiert nicht nur die Ergebnisse des Projektes, sondern macht sichtbar, wie eng kulturelle Bildung, Ernährungsbildung und Nachhaltigkeit miteinander verbunden sein können.

            Das anschließende gemeinsame Essen im Garten verlieh der Veranstaltung eine besondere Qualität. Zwischen Beeten, Kräutern und den gemeinsam zubereiteten Speisen wurde spürbar, dass Nachhaltigkeit nicht allein ein Unterrichtsthema ist, sondern eine Haltung, die durch gemeinsames Erleben wächst.

            Gerade in einer Zeit, in der Bildung häufig an messbaren Ergebnissen ausgerichtet wird, setzt „GartenKost“ einen anderen Akzent. Das Projekt zeigt, dass Lernen dort besonders nachhaltig wird, wo Kopf, Hand und Herz gleichermaßen angesprochen werden. Die Arbeit im Garten, die kreative Auseinandersetzung mit Lebensmitteln und die gemeinschaftlichen Erfahrungen am Tisch bilden dabei eine Einheit.

            Der Abschluss von „GartenKost“ machte eindrucksvoll deutlich, dass Schule heute weit mehr sein kann als ein Ort der Wissensvermittlung. Sie kann ein Raum sein, in dem Kunst und Alltag, Kreativität und Verantwortung, Genuss und Bildung zusammenfinden. Wo gemeinsam gesät, beobachtet, gestaltet, geerntet, gekocht und gegessen wird, wächst nicht nur Verständnis für Lebensmittel und Klima – dort wächst auch Gemeinschaft.

                                                                                                                                                                                J. Sander

                                                                                                       Fotos: Benjamin Kemmer/Heinrichsblatt und Elke Barth

          • Lange Tafel verbindet Schulgemeinschaft

          • Am vergangenen Dienstag veranstaltete die Erlöser-Mittelschule Bamberg eine besondere „Lange Tafel“. Auf Anregung von Jugendsozialarbeiterin Vanessa Konz organisierten Wilhelm Dorsch, 1. Vorstand der Bamberger Tafel e.V. und Schulleiterin Elke Barth ein gemeinsames Mittagessen für alle 280 Schülerinnen und Schüler sowie 20 Lehrkräfte.

            Serviert wurden Nudeln mit Tomatensoße, dazu Getränke. Als Nachtisch gab es für alle ein Eis. Die lange Essenstafel zog sich durch die Flure der gesamten Schule und verlieh der Veranstaltung eine einzigartige, verbindende Atmosphäre. Diese Unterstützung war mehr als eine Mahlzeit – sie war eine eindrucksvolle Gemeinschaftsaktion, die das Miteinander stärkt. Essen wurde so zur Brücke zwischen Klassen, Kulturen und Lebenswegen, die ein starkes Zugehörigkeitsgefühl fördert.

            Schulsprecher Julian Knütter, Schulsprecherin Mallk Jasim und die Schulleitung bedankten sich im Namen aller herzlich mit kleinen Geschenken bei Herrn Dorsch für die Organisation und die Bereitschaft, diese tolle Aktion an der Schule zu finanzieren und durchzuführen. Eine berührende musikalische Darbietung von Schülerinnen der Deutschklasse in Kooperation mit Lehrkräften rundete den Tag stimmungsvoll ab. „Ich möchte nicht, dass ein Kind in unserer Region hungern muss“, betonte Herr Dorsch mehrfach.

            Ein großes Dankeschön gilt dabei auch den Stadtwerken Bamberg für Zubereitung des Essens, REWE Rudel für das gespendete Eis sowie den Helferinnen und Helfern der Bamberger Tafel. Auch der zusätzlich spendierte Gutschein für alle Schülerinnen und Schüler für ein Tagesticket im Stadionbad Bamberg begeisterte.

            Vielen Dank an Herrn Dorsch und an alle Beteiligten, die diesen besonderen Tag an der Schule möglich gemacht haben. Die Resonanz aller war durchweg sehr positiv: von herzlichem Dank über glückliche Gesichter bis hin zu dem Wunsch, solche Aktionen künftig öfter zu erleben

             

          • Erfolgreiche Quali-Vorbereitung in den Pfingstferien

          • Während der ersten Woche der Pfingstferien nutzten 14 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen an der Erlöser-Mittelschule die Gelegenheit, sich gezielt auf den Quali vorzubereiten. Trotz des sommerlichen Wetters nahmen sie freiwillig an dem zusätzlichen Lernangebot teil.

            Im Mittelpunkt des mehrtägigen Trainings standen die Prüfungsfächer Deutsch und Mathematik. Unterstützt wurden die Jugendlichen von engagierten Lehramtsstudierenden, die den Unterricht abwechslungsreich gestalteten und die Teilnehmenden individuell förderten. Durch eine angenehme Lernatmosphäre und gut strukturierte Arbeitseinheiten mit ausreichend Erholungsphasen blieb die Motivation der Schülerinnen und Schüler während des gesamten Kurses beständig.

            Die intensive Vorbereitung führte bei vielen Schülerinnen und Schülern zu neuen Lernerfolgen. Vor allem in Mathematik konnten schwierige Inhalte geklärt und besser verstanden werden.

            Ermöglicht wurde das Quali-Training erneut durch die finanzielle Unterstützung des Clubs der Soroptimistinnen. Ein herzlicher Dank gilt sowohl den Förderinnen als auch den Lehramtsstudierenden, die mit ihrem Einsatz maßgeblich zum Erfolg des Projekts beigetragen haben.

            Die Organisation der mittlerweile zum 13. Mal durchgeführten Maßnahme lag in den Händen der Jugendsozialarbeit an der Schule.

             

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